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Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 03.04.2007
„Begegnungen“ bewiesen kameradschaftliche Übereinstimmung mit den ansatzsicheren Alphornbläsern Roggenbeuren (Roland Gabriel, Robert Schmid, Bernd Sohnle)
Südkurier 07.01.2008 -- Benefitzkonzert in Bermatingen am 05.01.08
Diese hatten das Alphornbläser-Trio aus Roggenbeuren eingeladen. Robert Schmid, Bernd Sohnle und Roland Gabriel hatten ihre 3,64 Meter langen Holzinstrumente mitgebracht, die ihren Ursprung nicht in der Schweiz haben, wie fälschlicherweise immer angenommen, sondern in den Pyrenäen als Signal-Instrumente der Hirten, die sich damit über Berg und Tal verständigten.
Das im wahrsten Sinn des Wortes eingespielte Team brachte Erstaunliches hervor: Von traditionellen Weisen bis zum Walzer. Witzigstes Stück war ein extra für das Trio komponierter Deggenhausertal-Blues, das jedoch jeglichen Anklang von Schwermut vermissen ließ. Mit Jano Schmid hatte das Trio noch einen weiteren Joker: Der 12-Jährige überzeugte souverän auf dem Schlagzeug und mit einem sagenhaften Solo als Trommler.
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Schwäbische Zeitung 07.01.2008 -- Benefitzkonzert 05.01.2008
Ganz spontan machten auch die Alphornbläser Roggenbeuren mit. Der siebenjährige Jano Schmid entpuppte sich unter der Begleitung der drei Alphörner schon jetzt als Trommeltalent. Für seinen Beitrag am Schlagzeug bekam der junge Musiker einen besonderen Applaus. Auch die Alphörner, die hier zwar bekannt, aber unterrepräsentiert sind, waren eine willkommene Abwechslung. Beim Anmoderieren bezeichnete Robert Schmid das Alphorn als "Handy der Hirten", worüber die Gäste lachen mussten.
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8. Alphornbläser Roggenbeuren musizieren in der Schweiz.
Blauer Himmel, grüne Wiesen. Vor einem liegt ein atemberaubendes Bergpanorama. Drei "gestandene Mannsbilder" in Lederhosen spielen auf dem traditionellen Instrument der Hirten, dem Alphorn. Welches Land passt am besten zu dieser Vorstellung? Die Schweiz? Eigentlich ja. Vorstellungen entsprechen jedoch nicht immer der Realität. Richtige Männer, eine tolle Landschaft und Alphörner gibt es in St. Gallen. Der dortige Leiter des Polizeimusikkorps, Musikdirektor Ernst Netzer, hat von den Alphornbläsern aus Roggenbeuren gehört. Er ist so begeistert von dieser Gruppe, dass er sie zu einem Gastspiel nach St. Gallen eingeladen hat. Dies ist für die Alphornbläser natürlich etwas ganz besonderes.
Am Samstag, 12. April, 20 Uhr führt das Polizeimusikkorps St. Gallen "Begegnungen" von Kurt Gäble in der dortigen Tonhalle gemeinsam mit den Alphornbläsern auf.
Ein weiteres Konzert findet am 20. April, 17 Uhr im Kornhaus in Ulm statt.
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SÜDKURIER 11.04.2008
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Blauer Himmel, grüne Wiesen. Vor einem liegt ein atemberaubendes Bergpanorama. Drei "gestandene Mannsbilder" in Lederhosen spielen auf dem traditionellen Instrument der Hirten, dem Alphorn. Welches Land passt am besten zu dieser Vorstellung? Die Schweiz?
Eigentlich ja. Vorstellungen entsprechen jedoch nicht immer der Realität. Richtige Männer, eine tolle Landschaft und Alphörner gibt es natürlich auch in der Region, genauer gesagt in Roggenbeuren. Seit 2003 spielen Robert Schmid, Bernd Sohnle und Roland Gabriel gemeinsam auf ihren 3,64 Meter langen Holzinstrumenten. Neben zahlreichen Auftritten in der Region, führte sie der musikalische Weg schon von Schladming (Österreich) bis an die Mosel.
Dass ein Alphorn nicht nur ein klanggewaltiges Signalinstrument, sondern ein vielfältiges Melodieinstrument ist, zeigt das Repertoire der Gruppe: Von traditionellen Weisen über Walzer bis zum Blues wird alles mit Herz und Perfektion gespielt. Da ein Alphorn über keine Klappen oder Ventile verfügt, wird für musikalische Gestaltung in Naturtönen ein hohes musikalisches Können vorausgesetzt. Dieses Können bringen die drei Musikanten natürlich mit, da jeder von ihnen seit vielen Jahren in einer Musikkapelle spielt.
Ein Alphorn ist natürlich weit zu hören. Sogar in St. Gallen hat der dortige Leiter des Polizeimusikkorps, Musikdirektor Ernst Netzer, von den Alphornbläsern aus Roggenbeuren gehört. Er ist so begeistert von dieser Gruppe, dass er sie zu einem Gastspiel nach St. Gallen eingeladen hat. Dies ist für die Alphornbläser natürlich etwas ganz Besonderes: In der Schweiz bei einem Konzert Alphorn zu spielen, diese Sensation haben noch nicht viele Ausländer geschafft.
Am Samstag, 12. April, 20 Uhr führt das Polizeimusikkorps St. Gallen das Stück "Begegnungen" von Kurt Gäble in der dortigen Tonhalle gemeinsam mit den Alphornbläsern auf. Zusätzlich findet ein weiteres Konzert der selben Formation am Sonntag, 20. April, 17 Uhr im Kornhaus in Ulm statt.
Alphornbläser aus Roggenbeuren, ein Schweizer Polizeimusikkorps sowie ein Musikstück eines Komponisten aus Memmingen. Welcher Titel hätte da besser gepasst als "Begegnungen"?
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Polizeimusik mit Uraufführung – auf dem Weg zur musikalischen Vielfalt
Innovativ im Programm, anspruchsvoll in der Gestaltung: Zu musikalischen Überraschungen lädt morgen Samstag die Polizeimusik ein. Uraufführung mit Saxophonsolo und Alphörnern inbegriffen.
Musikdirektor Ernst Netzer, der seit Herbst 2005 das Korps dirigiert, will es zu grösserer musikalischer Breite hinführen. Bisher war die Polizeimusik vor allem für ihren Big- Band-Sound bekannt. Diesen pflegt der Dirigent aus dem Allgäu weiterhin, reichert ihn aber mit sinfonischen Elementen und neuen musikalischen Ausdrucksweisen an: «Ich denke, es ist wie bei der Ernährung; je vielfältiger sie ist, umso bekömmlicher.» Genauso soll auch das Programm von morgen Samstag sein, ein Menu Surprise.
Mit Überraschungen
Eine erste Überraschung bringt die «Sassofonietta», die Uraufführung eines Stücks für Blasmusik und solistisches Baritonsaxophon, gespielt von Alexander Schirmer. Komponiert hat es Josef Jiskra, ein Kollege des Dirigenten. Böhmisch, wie sein Name, werden auch einige klangliche Komponenten sein, verrät Ernst Netzer; sie sind mit Tanzelementen versetzt, doch zeitgenössisch im Stil.
Genauso überraschend geht es weiter, mit Kurt Gäbles Komposition für drei Alphörner und Blasorchester. Wobei Roland Gabriel, Robert Schmid und Bernd Sohnle zeigen, dass das Alphorn nicht nur für die anheimelnden, langgezogenen Signalrufe auf den Bergen gut ist, sondern auch virtuos gespielt werden kann. Noch ungewohnter ist das Stück von Jakob Bichsel, das die Blasmusik mit einem Hackbrettsolo anreichert; morgen abend von Nicolas Senn gespielt |